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Wieso haben Hund und Katze Angst vor dem Staubsauger?

Es ist ein Dilemma: Dein tierischer Freund wirft viele Haare ab und Du hast das perfekte Gegenmittel: einen Staubsauger. Doch Hund oder Katze haben Angst vor Deinem Helfer. Gerade Hunde können auch mal aggressiv werden, sich auf das Gerät stürzen und es anbellen. Katzen machen einen Buckel oder verstecken sich. Heißt das nun, Du musst Dein Leben lang fegen? Zum Glück nicht, denn Du kannst Dein Tier an den Staubsauger gewöhnen und ihm sogar beibringen, auf einem Saugroboter zu fahren. Wie’s geht, zeigen wir in diesem Beitrag.

Autor

Harun

Seit 2002 ist Harun Spezialist für Beschaffung in der Floorcare Branche. Sein liebster hoogo Staubsauger ist der Hand- und Stielsauger S3.
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Hoogo ist Dein Best-Buddy, wenn’s ums Staubsaugen geht. Hoogo glänzt mit der besten Performance in seiner Klasse. Und vereint intelligente Funktionen mit einfacher Bedienung. Das erleichtert Dir das tägliche Saubermachen. Und Du hast mehr Zeit für die wichtigen Dinge. Dich. Deine Familie. Dein Leben.

Inhalt

Was die Staubsauger-Angst auslöst

Die meisten Haustiere zeigen ungewöhnliche Reaktionen auf Staubsauger, weil sie das Gerät als Bedrohung empfinden. Auch haben Hunde und Katzen ein sehr viel feineres Gehör als Menschen: Studien zeigen, dass die Vierbeiner etwa 20-mal besser hören als wir. Nicht wenige Menschen empfinden die Geräusche des Staubsaugers als laut und unangenehm – nun stell Dir vor, es wäre noch vielfach lauter. Der Lärm des Geräts ist also ein wichtiger Faktor, warum unsere Haustiere Staubsauger als unangenehm empfinden. Bei Hunden kann es auch noch andere Gründe für ihr auffälliges Verhalten geben. Denn Hunde sind territoriale Tiere, die instinktiv ihr Zuhause und ihre Mitbewohner beschützen wollen. Ein sich langsam bewegendes Gerät mit einem langen Schlauch, das sich auch noch in alle Bereiche des Hauses bewegt, wird vom Hund als invasiv und bedrohend wahrgenommen – je nach Charakter des Hundes entscheidet sich dieser in der Situation für den Angriff oder die Flucht.

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Was Du tun kannst, um Deinem Tier die Angst vor dem Staubsauger zu nehmen

Wenn Hund oder Katze sich ängstlich vor dem Staubsauger zeigen, gibt es gute Möglichkeiten, ihnen ihre Angst abzugewöhnen. Wenn Du ein Jungtier hast, fängst Du am besten direkt früh mit dem Training an. So werden sich Welpe oder Kätzchen schnell an das Saugen gewöhnen und keine Stresssymptome auslösen. Doch auch bei erwachsenen Tieren kannst Du mit Geduld und belohnendem Training die Angst vermindern.


Staubsauger-Training für Hund und Katze in drei Schritten

Um Deinen Hund oder Deine Katze an den Staubsauger und dessen Geräusche zu gewöhnen, gehst Du am besten nach den folgenden Schritten vor. Dabei solltest Du die Körpersprache Deines Tieres gut beobachten und nicht zu schnell zum nächsten Schritt übergehen, wenn es immer noch Zeichen von Angst zeigt. Zudem solltest Du stets souverän und ruhig bleiben – so signalisierst Du Deinem Vierbeiner, dass er sich sicher fühlen kann und alles in Ordnung ist.

  1. Schritt: Gewöhne Dein Tier an den ausgeschalteten Staubsauger

    Stell den ausgeschalteten Staubsauger in einen Raum, spare jedoch Lieblings- und Rückzugsplätze des Tiers aus und lass Dein Tier den Staubsauger erkunden. Wenn sich Hund oder Katze nicht an den Staubsauger herantrauen, kannst Du Leckerlis um und auf das Gerät legen. So wird es dem Tier leichter fallen, sich an die wahrgenommene Bedrohung heranzuwagen. Sobald das Tier die Anwesenheit des stehenden Staubsaugers akzeptiert, nimm den Schlauch in die Hand und bewege ihn. Lass den Staubsauger zudem rollen, sodass es auch die Bewegungsmuster des Geräts kennenlernt, ohne sich bedroht zu fühlen. Für Hunde gilt: Wenn der Hund den sich bewegenden Staubsauger weiterhin anzugreifen versucht, halte ihn mit bekannten Kommandos wie „Sitz“ oder „Nein“ zurück. Belohne den Hund immer sofort, wenn er das gewünschte Verhalten zeigt.

  2. Schritt: Gewöhne das Tier an das Geräusch des Staubsaugers

    Bring den Staubsauger nun in einen Nebenraum und schalte ihn auf niedriger Stufe mit dem leisesten Geräusch ein, während sich Dein Haustier in einem Nachbarraum befindet. Zu Beginn des Trainings kannst Du die Tür schließen, um das Geräusch weiter zu mindern. Du kannst auch eine zweite Person um Hilfe bitten, die im Nachbarraum bleibt und den Staubsauger für Dich ein- und ausschaltet. Lenke Dein Tier nun mit etwas Schönem ab, zum Beispiel einer Krauleinheit oder einem Spiel. So lernt das Tier, dass es sich trotz des Geräusches entspannen kann. Verlängere nach und nach die Intervalle des eingeschalteten Staubsaugers, öffne die Tür und variiere mit der Leistungsstufe des Staubsaugers. Tolerieren Hund oder Katze das Staubsaugergeräusch und spielen unbesonnen weiter, kannst Du zum dritten Schritt übergehen.

  3. Schritt: Kombiniere Staubsaugerbewegung und -geräusch

    Bring Staubsauger und Dein Tier nun in den gleichen Raum. Bevor Du Geräusch und Bewegung des Saugers gleichzeitig kombinierst, wechsle zunächst zwischen den beiden Reizen ab: Schalte den Staubsauger ein, ohne ihn zu bewegen. Anschließend stellst Du das Gerät aus und bewegst Schlauch und Motor durch den Raum. Wenn das Tier ruhig bleibt und auf Deine Kommandos reagiert, kombinierst Du den eingeschalteten Staubsauger mit Bewegung für einen kurzen Moment. Belohne Dein Haustier und verlängere nach und nach die Intervalle, in denen Du den eingeschalteten Staubsauger durch den Raum oder die Wohnung bewegst.


Saugroboter und Haustiere

Anders als ein Bodensauger verfügt der Saugroboter über keinen Schlauch und ist leiser. Doch auch dieser kann Angst oder Angriffsverhalten auslösen, vor allem wenn er sich dem Rückzugsort des Tieres nähert. Nutz die zuvor beschriebenen Schritte auch für das Saugroboter-Training. Bevor Du Dein Tier mit dem Saugroboter unbeobachtet alleine lässt, solltest Du jedoch in Sicht- oder Hörweite bleiben. So kannst Du zur Not eingreifen, wenn sich Hund oder Katze in Deiner Abwesenheit doch noch angriffslustig oder ängstlich gegenüber dem Staubsaugerroboter verhalten.


Wie Du Deinem Tier beibringst, auf dem Saugroboter zu cruisen

Im Internet gibt es viele lustige Videos, in denen Katzen und kleinere Hunde oder Welpen auf Saugrobotern durch die Bude fahren. Das sieht süß aus und scheint den Tieren Spaß zu machen – wie also bringst Du es Hund, Katze oder sogar Hase bei? Voraussetzung fürs Saugroboter-Cruisen: Dein Tier hat keine Angst vor dem Gerät. Falls Dein Haustier also noch Zeichen von Angst zeigt, lass Dir Zeit für das Staubsauger-Training. Manche Tiere werden ihre Scheu nie ganz ablegen, deshalb setzt Euch nicht unter Druck. Lock Dein Tier zunächst mit Leckerlis auf den ausgeschalteten Saugroboter und lass den Hund „Sitz“ machen. Katzen und andere Tiere kannst Du durch Streicheleinheiten dazu bewegen, nicht sofort wieder aufzuspringen. Wenn Dein Vierbeiner ruhig auf dem Saugroboter bleibt, kannst Du den Roboter zum ersten Mal anschalten. Halte am besten die Kamera bereit, denn die Erstreaktion des Tiers wird bestimmt lustig! 😂 Wiederhole die Übung und belohne Dein Tier, wenn es bei Bewegung auf dem Saugroboter bleibt.

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Harun

Seit 2002 ist Harun Spezialist für Beschaffung in der Floorcare Branche. Sein liebster hoogo Staubsauger ist der Hand- und Stielsauger S3.
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